Renovieren als Allergiker bringt Probleme mit sich

Ein Merkmal unserer heutigen Industriegesellschaft ist, dass immer mehr Menschen unter Allergien leiden. Aber diese unangenehmen Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt findet nicht nur in den Bereichen der Lebensmittelbranche oder in der freien Natur statt, sondern mitunter auch in den eigenen vier Wänden. Hier können Ausdünstungen von Lacken und Farben sowie der verwendeten Baumaterialien zu allergischen Reaktionen führen. Besonders unangenehm wird es dann, wenn die betreffende Wohnung oder das Haus frisch renoviert wurde.

Die möglichen Ursachen

Der Grund für die Zunahme von Schadstoffemissionen in Innenräumen ist oft der nachteilige Effekt des Trends, Gebäude zum Zwecke der Energieeinsparung stärker abzudichten. Dabei werden aber oftmals vermehrt synthetische Baustoffe eingesetzt, deren Eignung als Baustoff entweder gar nicht oder nicht im ausreichenden Maße dahingehend überprüft wurde. Somit ist das Emissionsverhalten dieser Materialien meist völlig unbekannt.

Durch die zusätzliche Verminderung des Luftaustausches werden so die emittierten Schadstoffe in die Raumluft abgegeben und künstlich angereichert. Zusammen mit weiteren mikrologischen Belastungen wie durch Klimaanlagen, Luftbefeuchter oder gar feuchtem Mauerwerk, kann es zu den bekannten allergischen Reaktionen kommen. Diese äußern sich in Form von Kopfschmerz, Müdigkeit oder Schleimhautreizungen. Im schlimmsten Fall können diese Schadstoffe chronische Krankheitsbilder verursachen, die aber meist als eigentlicher Auslöser nach wie vor nicht oder nur sehr spät erkannt werden.

Über die Problembekämpfung

Mittlerweile hat auch der Handel auf dieses zivilisatorisches Krankheitsbild reagiert. So gibt es bereits eine Vielzahl an Lacken und Farben ohne schädliche Zusatzstoffe, die auch für Allergiker bestens geeignet sind. Diese können sowohl als Wandfarbe oder zur Bearbeitung von Einrichtungsgegenständen verwendet werden. Allerdings sollten Allergiker bei einigen Renovierungsarbeiten nicht gänzlich auf die Mitwirkung von Fachleuten verzichten. Denn meist wissen nur diese Experten wirklich genau, welche Materialien verwendet werden müssen, um auch für Allergiker ein problemloses Wohnen zu ermöglichen. Heutzutage wird speziell für diese Fälle vielfach auf natürliche Baustoffe zurückgegriffen, die möglichst wenig Schadstoffe enthalten.

Bei einigen Renovierungsarbeiten können Kredite zu besonders günstigen Konditionen aufgenommen werden. Beim Einbau einer modernen Heizungsanlage, die sowohl die Umwelt als auch die eigene Gesundheit schont, sind mitunter auch Fördergelder abrufbar. Allerdings ist dies stark abhängig davon, für welchen Heizungstyp man sich entscheidet.

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