Basis bei Kunststofffenster

Floatglas als Basis bei Kunststofffenster

Die Verglasung zählt zu den wichtigsten Bestandteilen eines Fensters. Als Basis für alle Verglasungen wird ein sogenanntes Floatglas Verfahren angewendet. Auf dieser Basis werden unter window-419246_640anderem Fensterverglasungen für den Schallschutz, sowie Sonnen- und Einbruchsschutz hergestellt. Auch Glas das auf Knopfdruck seine optischen Eigenschaften ändern kann, besteht auf der Basis von Floatglas. Die passende Verglasung ist aber vor allem beim Wärmeschutz entscheidend. Das im Bauwesen am meisten verwendete Glas ist Floatglas. Daraus können beispielsweise Verbundsicherheitsgläser gearbeitet werden, die auch in Kunststofffenster eingesetzt werden. Auf der Seite www.fensterhandel.de gibt es viele weiterführende Infos zum Thema Fenster.

Um Floatglas herzustellen, wird kontinuierlich flüssige Glasschmelze aus einem Ofen auf ein Bad aus flüssigem Zinn gefüllt. Das Flüssige Glas hat dabei ein geringeres Gewicht als das Zinn, weshalb es sich nicht mit dem Metall vermischt. Dabei verteilt sich das Glas gleichmäßig auf der Metall Oberfläche und wird von Blasen befreit. Diesen Vorgang nennt man auch läutern. Anschließend wird das Glas in einer Kühlanlage von circa 1000 Grad langsam heruntergekühlt bis es seine endliche Festigkeit erreicht hat. Im letzten Schritt wird die endlose Glasfläche auf Maß geschnitten, weiter verarbeitet und beispielsweise in Kunststofffenster eingearbeitet.

Eigenschaften des Floatglas

Jede Verglasung hat seine ganz speziellen Eigenschaften. So auch das Floatglas. Dieses Glas hat eine sehr hohe Lichtdurchlässigkeit und weist so gut wie keine Schlieren, Einschlüsse oder gar Blasen auf. Durch das vorteilhafte Produktionsverfahren kann die Industrie große Mengen an Glas innerhalb kürzester Zeit herstellen, was sich auch auf die Fenster Preise positiv auswirkt. Das Standard Floatglas hat lediglich ein Gewicht von 2,5 Kilogramm pro Quadratmeter und Millimeter Glasstärke.

Zudem hat eine etwa vier Millimeter dicke Verglasung aus dem Floatglas Verfahren nur einen Ug-Wert von 5,8W/m2K. Der sogenannte Ug-Wert steht für die Wärmedurchlässigkeit von Verglasungen. Auf einen niedrigen Wert der Wärmedurchlässigkeit ist beim Fenster kaufen besonders zu achten. Niedrige Ug-Werte haben beispielsweise Schüco Fenster. Die Kunststofffenster des Herstellers weisen sehr gute Dämmeigenschaften auf.

Beispiel zur Weiterverarbeitung von Floatglas

Durch neue Umwelt- und Energieauflagen, werden heute beim Bauhandwerk so gut wie keine Einzel Floatglas Scheiben mehr verbaut. Dies liegt vor allem daran, dass einfach Verglasungen sehr schlechte Dämmeigenschaften haben und somit nicht nur für höhere Heizkosten sorgen, sondern auch die Umwelt im höheren Maße belasten. Stattdessen werden mindestens zwei- oder gar dreifach Verglasungen beim Fensterbau verwendet, da diese eine sehr hohe Dämmung, sowie Energieeinsparung aufweisen.

Floatgläser können beispielsweise zu Verbundgläsern in Kunststofffenster weiter verarbeitet werden. Bei dieser Art der Verglasung, wird zwischen mindestens zwei Scheiben eine Verbundschicht aus hauchdünnem Kunststoff integriert. Dies macht die Scheibe resistenter gegen Durchbruch oder Zerbrechen. Je nach Produktionsart können die Verbundgläser sogar zu Sicherheitsgläsern erweitert werden. Floatglas wird aber nicht nur als Basis für Verbundgläser verwendet. Auch bei Alarmgläsern, Schall- und Brandschutzverglasungen oder Kunststofffenster mit hohen Dämmeigenschaften, ist das Floatglas die Ausgangsbasis.