Allgemeine Rauchmelder-Regeln

In den meisten Bundesländern besteht mittlerweile eine Rauchmelderpflicht.
Während die Bewohner tagsüber meist relativ schnell einen möglichen Brand mitbekommen und darauf reagieren können, lauert die wirkliche Gefahr in der Nacht. Während des Schlafens besteht die erhöhte Gefahr einer Rauchvergiftung. Und genau darauf zielt die Rauchmelderpflicht ab.

Denn schlafende Personen sollen durch den schrillen Alarmton geweckt und dadurch vor solch einer Vergiftung bewahrt werden. Natürlich muss das Gerät auch einer entsprechenden Wartung unterzogen werden, denn nur wenn es einwandfrei funktioniert, kann es seinen Sinn und Zweck erfüllen und im Zweifel Leben retten.

Jährliche Kontrolle

Es sollte ein Blick in die Betriebsanleitung des Rauchmelders geworfen werden. Dort finden sich Angaben bezüglich der empfohlenen Wartungsintervalle.
Als Richtlinie kann gesagt werden, dass mindestens einmal im Jahr eine Kontrolle stattfinden sollte, bei der man das Gerät auf seine Funktionstüchtigkeit hin überprüft.
Hierzu gehört, dass der Rauchmelder von Staub befreit wird.

Die Öffnungen müssen frei von Staub sein, damit der Rauch auch das Warnsystem erreichen kann. Andernfalls wird es unmöglich gemacht, dass ein Alarm ausgelöst wird. Zudem ist an den Rauchmeldern eine Prüftaste vorhanden. Diese wird gedrückt. Nun muss ein Piepton zu hören sein.

Ist dies nicht der Fall, spricht dies für leere Batterien. Ein Batteriewechsel sollte dann die Konsequenz sein. Auch wenn der Rauchmelder plötzlich anfängt, ein regelmäßiges Piepen von sich zu geben, wird dadurch angezeigt, dass sich die Batterien zu Ende neigen. Auch dann muss ein Batteriewechsel vorgenommen werden.

Worauf noch zu achten ist

Schon mit der Position des Rauchmelders kann man dessen Funktionstüchtigkeit optimieren. Das Gerät sollte frei hängen. Das heißt, dass es nicht direkt umgeben sein darf von Möbeln, Wänden o.ä. Denn auch dadurch kann Rauch vom Eindringen in das Gerät gehindert werden. Der Rauchmelder muss zwingend in jedem Raum angebracht werden, in jedem Fall aber in den Zimmern, in denen geschlafen wird. Hierzu gehören auch Gästezimmer.

Dass der Rauchmelder angebracht wird, ist im Übrigen Aufgabe des Hauseigentümers. Es liegt jedoch in den allermeisten Fällen an den Mietern, die Kontrolle des Geräts zu übernehmen. Nur wenige Bundesländer bilden hier eine Ausnahme und rechnen die Wartung dem Vermieter zu.

Alle 10 Jahre muss der Rauchmelder zudem komplett ausgetauscht werden, da über diesen Zeitraum die Staubansammlung im Innern zu hoch geworden ist. Die Geräte sind bereits für wenige Euro erhältlich, das Anbringen erfordert auch nur wenig Zeitaufwand. Insgesamt ist es also eine lohnende Investition, die im Fall der Fälle zu einem Lebensretter werden kann.